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In diesem Bereich möchten wir Ihnen ergänzende, hilfreiche und nachhaltige Hintergrundinformationen zu den bei uns verarbeiteten Materialien geben.

Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie uns gerne ansprechen. Bis dahin wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Lesen.


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Amazonit: Amazonit (Amazonenstein) ist die grüne Varietät des Mikroklin, einem Silikat aus der Feldspatgruppe. Die grüne Farbe des Amazonits, wird durch einen geringen Kupfergehalt erzeugt.

Zu finden ist dieser Stein in den USA (Colorado, Pennsylvania, Virginia), Brasilien, Russland (Ural), Namibia, Indien und Madagaskar. Aber aufgepasst: Im Amazonasgebiet findet man den Amazonit jedoch nicht. Einer Version nach, soll der Name durch eine Verwechslung mit einem anderen grünen Stein des Amazonasgebiets entstanden sein.

Alexander von Humboldt entdeckte den Amazonit am Rio Negro. Die dort heimischen Indianer trugen Amulette aus Amazonit, denen sie Heilkräfte zuschrieben. Für die Eingeborenen war " Amazonien" Herkunftsort der Steine. "Amazonien", das Land der Frauen ohne Männer, ist dieser Überlieferung nach Namensgeber des Amazonits.

Helfen soll der Amazonit bei Stimmungsschwankungen, Geburtsschmerzen, Krämpfen, Schlaflosigkeit, usw.

 

Amethyst: Der Amethyst gehört zu den Quarzen und ist einer der beliebtesten Steine dieser Gruppe. Er ist durchsichtig und seine Farbe reicht von heller Fliederfarbe bis zum rötlichen Violett. Durchscheinende Qualitäten, deren kräftige Farbe an den Kristallspitzen zu finden ist, werden facettiert. Fundstätten liegen in Brasilien, Uruguay, Mexiko, USA, Kanada, Sambia, Namibia, Madagaskar und in Sri Lanka.

Der Amethyst ist ein Hauptstein des Monats Februar. Sein Name kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet "Der Unberauschte". Er sollte seine Träger vor den allseits bekannten Folgen unmäßigen Trinkens schützen. Aber nicht nur vor Trunksucht soll der Amethyst schützen. Am Körper getragen, hält er falsche Freunde ab und lässt keine schlechten Gedanken aufkommen. Positiv soll er auch bei Wutausbrüchen wirken.

Begehrt war der Amethyst schon im Altertum. Die Hohenpriester der Hebräer trugen ihn mit elf anderen Edelsteinen in ihrem Brustschild. Da der Amethyst vor Unmäßigkeit schützen soll, ist er für viele ein Stein der Enthaltsamkeit. In der katholischen Kirche tragen Kardinäle und Bischöfe Amethystringe.

 

Apatit: Der Apatit ist ein Stein, der leicht mit anderen Steinen wie z.B. Topas, Turmalin, Beryll oder auch Quarz verwechselt werden kann. Deshalb bekam er seinen aus dem Griechischen abgeleiteten Namen „apatáo" = täuschen. Die Apatit-Farbskala reicht von farblos, gelb, rosa, grün, purpurrot, blau bis violett. Die hell- bis gelbgrüne Variante ist der „Spargelstein". Fundstätten liegen in Kenia, Südafrika, Madagaskar, Sri Lanka, Indien, Brasilien und in den USA. Europäische Lagerstätten befinden sich in den Alpen z.B. in der Dauphiné (Frankreich), am Rhonegletscher, in der Gotthardregion und in den österreichischen Alpen.

 

Aquamarin: Der Aquamarin (lat. "Wasser des Meeres") gehört zur Beryllgruppe, die für ihr umfangreiches Farbspektrum bekannt ist.

Schon im alten Rom schliff man den farblosen Beryll zu Brillengläsern (Beryll = Brille). In heutiger Zeit wird für Schmuckzwecke ungeeigneter Beryll zur Edelstahlveredlung benötigt.

Im Mittelalter war Beryll das Symbol der Reinheit und Schutzstein der ehelichen Liebe. Körperlich positiv soll sich Beryll auf die Atmungsorgane auswirken.

 

Aventurin: Der zu den Quarzen gehörende Aventurin kommt in schillernden Farben wie grün, gold- und rotbraun vor. Die Ursache der grünen Farbreflexe ist Fuchsit, wobei die gold- oder rotbraunen Farbreflexe durch kleine Hämatitschuppen hervorgerufen werden. Gefunden wird Aventurin in Österreich, Russland, Indien, China, Kenia und in Brasilien.

Das für den Aventurin zuständige Sternzeichen ist Zwilling. Der Aventurin soll Glück im Spiel und in der Liebe bringen.

 

Azurit: Die blaue Farbe des Azurit gab ihm seinen Namen (lat. "azurius"). Er wird oft zusammen mit dem Malachit an gleichen Lagerstätten gefunden. Zum Azurit-Malachit verwachsen (siehe Abbildung), gehen die beiden Steine eine enge Verbindung ein. Wegen seiner himmelblauen Farbe wurde der Azurit früher zur Farbherstellung verwendet.

Fundorte liegen in Chile, Mexiko, den USA (Arizona), Russland (Ural) und Australien. Schöne Exemplare sind noch vereinzelt in Chessy bei Lyon (Frankreich) zu finden.

 

 

Bergkristall: Der farblose Bergkristall gehört innerhalb der Quarzgruppe zu den makrokristallinen Quarzen, deren Kristalle ohne optische Hilfsmittel zu sehen sind. Das aus dem Griechischen stammende Wort „Kristall" bedeutet „Eis", da man bis zum Ende des 16. Jahrhunderts glaubte, dass der Bergkristall versteinertes Eis sei.

In Europa wird Bergkristall seinem Namen entsprechend in den Alpen gefunden. Die Kristalle haben sich in Hohlräumen (Klüfte) der alpinen Gesteine, mit Ausnahme der nördlichen Kalkalpen, gebildet. In diesen schwer zugänglichen Gebieten können sich Kristalle bis zu Größen von über einem Meter und mehreren Tonnen Gewicht entwickeln. Bergkristalle wurden früher auch im Rhein gefunden. Es waren die sogenannten Rheinkiesel. Die Kristallform war bei diesen Fundstücken, bedingt durch den mechanischen Abrieb bei der Wanderung im Wasser, nicht mehr zu erkennen. Außereuropäische Fundstätten liegen in Brasilien, Namibia, Madagaskar und den USA.

Als Schmuckstein und Grundstein für Gefäße hat der Bergkristall eine lange Geschichte. Bereits in 5000 Jahre alten ägyptischen Gräbern wurden Schmuck und Gefäße gefunden. Die Römer benutzten Bergkristallkugeln als Brennglas und ihr Kaiser Nero trank aus Bergkristallbechern.

Die mystische Bedeutung des Bergkristalls war und ist noch sehr groß. Im antiken Rom galt er als ein Wohnsitz der Götter. Bergbewohner glaubten, bedingt durch die Fundstätten in den Klüften, das Feen, Nymphen und andere Sagengestalten im Innern der Berge große Säle und Paläste aus Bergkristall bewohnten. Als Schutz vor bösen Geistern trugen die Indianer den Bergkristall und meditierende Buddhisten benutzen ihn bei der Suche nach Erleuchtung und Klarheit.

Heilend soll der Bergkristall bei vielerlei Beschwerden wie bei Allergien, Gelenkschmerzen, Entzündungen, Frauenleiden, Kreislaufbeschwerden und Durchblutungsstörungen wirken.

Psychische Probleme (Nikotinsucht und Alkolholismus) beeinflusst der Bergkristall positiv.

Das Trinken von Bergkristallessenz vor den Mahlzeiten soll die Gefahr von Übergewicht reduzieren.

 

Beryll: Nicht nur in der Farbgebung zeigt sich der Beryll vielseitig. Schon im alten Rom schliff man den farblosen Beryll zu Brillengläsern (Beryll = Brille). In heutiger Zeit wird für Schmuckzwecke ungeeigneter Beryll zur Edelstahlveredlung benötigt.

Im Mittelalter war Beryll das Symbol der Reinheit und Schutzstein der ehelichen Liebe. Körperlich positiv soll sich Beryll auf die Atmungsorgane auswirken.

 

Blauquarz: Der trübblaue, grobkörnige Blauquarz gehört zur Quarzgruppe und wird auch Saphirquarz genannt. Die Farbe wird von im Stein eingeschlossenen Krokydolith-Nadeln hervorgerufen.

Für einen Abbau lohnende Vorkommen findet man in Skandinavien, Kasachstan, Indien, Südafrika, Brasilien und in Virginia (USA).

 

Calcit: Der Name Calcit wird vom griechischen "chalis" abgeleitet, welches für kleiner Stein, Kies oder Mörtel steht. Hieraus entstand das lateinische Wort "chalx" bzw. "calcis".

Für die frühen Mexikaner war Calcit ein heiliger Stein. Grüner Calcit war das Symbol für Leben und Natur. Der orange gefärbte Calcit hingegen schützte den Träger vor bösen Geistern.

Heilwirkung soll der Calcit bei Herz-, Knochen-, Milz-, Nieren-, Zahn- und Muskelerkrankungen, sowie bei niedrigem Blutdruck, Falten und Bandscheibenleiden besitzen.

Bei psychischen Problemen wie schlechtem Erinnerungs- und Reaktionsvermögen, Erschöpfung, schwachem Selbstbewusstsein und Alpträumen soll der Calcit auch helfen.

Das Mineral Calcit, oder auch Kalkspat genannt, wird oft als Kristall gefunden. Der Formenreichtum ist mit mehreren Hundert unterschiedlichen Formen und mehr als Tausend Kombinationen sehr groß. Die größten Kristalle werden über 2 Meter lang. Calcit ist farblos oder weiß. Durch Beimengung anderer Minerale oder Fremdatome kommt es zu Farben wie: gelb, grün, grau, orange, rot, braun, schwarz und blau. Calcitvorkommen gibt es in Frankreich (Jura), Schweiz (Kalkalpen), Süddeutschland, USA, Mexiko, Brasilien und Peru. Frühere ergiebige Fundstätten gab es im Harz, im Erzgebirge und bei Idar-Oberstein.

In der Industrie wird Calcit zu Chemikalien, Dünger, Farbe und Kosmetik weiterverarbeitet.

 

Chalcedon: Der zur Gruppe der mikrokristallinen* Quarze gehörende Chalcedon wird hauptsächlich in der Türkei, Brasilien, Südafrika, Indien, Madagaskar und Sri Lanka gefunden. Seine Farbskala reicht von einem weißlichen Grau über bläulich bis Blau. Manchmal ist er auch gestreift. Namengebend ist vermutlich eine ehemals griechische Stadt am heute zur Türkei gehörenden Bosporus.

Chalcedon bildet sich in Hohlräumen und Klüften als nieren- oder traubenartige Krusten.

Im Altertum verwendete man den Chalcedon zur Herstellung von Gemmen, Siegelringen und unterschiedlichen Gefäßen.

Mystische Bedeutung hatte er damals als Stein der Redner. Er sollte die Stimme schulen und vor Atemwegerkrankungen schützen. Angeblich fördert er auch die Kontaktfreude und Offenheit gegenüber den Mitmenschen.

Körperliche Beschwerden wie Gallenleiden behandelte eine bekannte Größe wie Hildegard von Bingen mit Chalcedon. Außerdem soll er bei Husten, Schlafstörungen, Wechseljahrbeschwerden, Arterienverkalkung, Warzen usw. lindernd wirken.

(*Quarz, dessen Kristalle ohne optische Hilfsmittel nicht zu sehen sind.)

 

Chrysopras: Chrysopras wurde ab Mitte des 18. Jahrhunderts in Frankenstein (Schlesien) abgebaut. Friedrich der Große erklärte ihn zu seinem Lieblingsstein. Im Schloss Sanssouci ist Chrysopras in großer Anzahl zu bewundern.

 

Citrin: Wegen seiner gelben Farbe wurde der Citrin bis ins Mittelalter als Sonnenstein verehrt. So wie Napoleon den Lapis als Schutzstein auf seinen Feldzügen trug, so war der Citrin für die Römer die Kraft, um sich im Krieg vor bösen Blicken zu schützen.

Heilend wirken soll der Citrin bei Arthritis, Immunschwäche, Schnupfen, Kopfschmerzen, Leberkrank-heiten, Stoffwechselerkrankungen und trockener Haut. Das Einmassieren von Citrinessenz in die Kopfhaut soll bei Haarausfall helfen. Werden Citrin und Bernstein zusammen getragen, sollen sie bei Unterleibsbeschwerden helfen.

Psychische Probleme wie mangelndes Selbstbewusstsein, und starke Empfindlichkeit soll der Critrin auch verringern.

Der zur Quarzgruppe gehörende Citrin hat die Härte 7 nach Mohs. Die Fundstätten liegen in den USA, Brasilien, Frankreich, Spanien, Argentinien, Russland, Namibia und Madagaskar. Die zitronengelbe Farbe, die durch im Stein enthaltenes Eisen entsteht, hat dem Citrin seinen Namen gegeben. Weitere Farbnuancen sind hell- bis dunkelgelb und goldbraun.

 

 

Dumortierit: Namensgebend für den Dumortierit ist der französische Paläontologe Dumortier, der diesen Stein entdeckt hat. Die Farbpalette des durchsichtig bis undurchsichtigen Dumortierits reicht von farblos, grau, grün, rotbraun, violett bis blau bzw. tiefblau.

Fundorte sind in Namibia, Madagaskar, Indien, Sri Lanka, Kanada, USA, Brasilien und Frankreich. Da an Dumortieritlagerstätten oft auch Wasser gefunden wurde, hielten ihn die afrikanischen Ureinwohner für versteinertes Wasser und verehrten ihn dementsprechend.

Verarbeitet wird Dumortierit zu Schmuck und dient als Rohstoff für Laborgeräte sowie für Isolatoren.

Heilend wirken soll er bei Kopfschmerzen, Hautentzündungen, Durchfall, Schilddrüsenüberfunktion, Krampfadern und Verstauchungen. Psychische Beschwerden wie Stress, Mutlosigkeit und Ängste sollen durch ihn ebenso zum Positiven gewendet werden.

 

Fluorit: Der Fluorit, oder auch Flussspat genannt, kommt in fast allen Farben vor. Einige Steine schillern in mehreren Farben gleichzeitig. Unter UV- oder Infrarotlicht zeigt Fluorit starke blaue bis violette Fluoreszens.

Namensgebend ist für Fluorit (lat. „fließen") bzw. Flussspat die spezielle Eigenschaft, als Flussmittel das Schmelzen anderer Mineralien zu unterstützen.

Fundorte befinden sich verstreut über die ganze Welt. Hauptlagerstätten liegen in England, Spanien, Deutschland, Schweiz, Österreich, Argentinien, Mexiko, USA, Namibia, Indien und China.

Fluorit wurde schon in vorgeschichtlicher Zeit von südamerikanischen und japanischen Ureinwohnern zu Schmuck und kleinen Skulpturen verarbeitet. Sumerer, Griechen und Römer fertigten ebenso Schmuck, Figuren und Gefäße aus Fluorit. „Blue John", eine in mehreren Farben gebänderte Fluorit-Varietät, wird in Derbyshire/England gefunden. Um diesen Fundort herum entstanden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhundert viele Handwerksbetriebe, die Gefäße und Ziergegenstände aus „Blue John" herstellten. Ebenfalls zu dieser Zeit benutzten französische Architekten und Dekorateure Steinmetzarbeiten aus Fluorit, um damit repräsentative Gebäude auszuschmücken. Heutzutage werden in China große Stückzahlen an Zier- und Schmuckgegenständen aus Fluorit hergestellt.

Der Sage nach, verdankt Fluorit seine Farbenvielfalt den Regenbögen, die nach der Sintflut die Erde wieder farbig gestalten sollten. Als Alles auf der Erde farbig war, wurden die Farbreste auf den Fluorit verteilt.

Die Römer tranken ihren Wein bevorzugt aus Fluoritgefäßen. Angeblich vermieden sie dadurch einen Rausch.

Fluorit soll psychische Probleme wie Depressionen, Platzangst und Konzentrationsstörungen positiv beeinflussen.

Körperliche Unzulänglichkeiten wie Knochenschwund, Geschwüre und Entzündungen im Mund, sollen sich durch Fluorit verringern lassen.

 

Granat: Der Granat, oder genauer gesagt die Granatgruppe bekam ihren Namen, weil die Steine dieser Gruppe meistens in körniger Form gefunden werden (lat. granum = Korn). Granate kommen in vielen Farben vor:

Einer der bekanntesten Steine dieser Gruppe ist der tiefrote Pyrop (griech. propós = feurig, feueraugig), besser bekannt unter dem Namen "böhmischer Granat". Mitte des 19. Jahrhunderts war der Pyrop so beliebt, das er wertmäßig dem Rubin entsprach. Fundort war derzeit Böhmen. Da der Pyrop ein Begleitstein des Diamanten ist, wurden die böhmischen Fundorte bei steigender Diamantenförderung in Südafrika bedeutungslos.

Der grüne Granat wird Grossular genannt, da seine Farbe an eine Stachelbeere (lat. grossularia = Stachelbeere) erinnert. Farbvarianten des Grossular sind der braunrote Hessonit und der farblose Leukogranat.

Hier folgt eine Auflistung weiterer Granate:

  • Almandin: bläulichrot bis rotbraun
  • Rodolith: rosenrot bis rötlich
  • Uwarowit: smaragdfarben
  • Spessartin: orange bis rotbraun
  • Andranit: braunschwarz

Andranitabarten sind der Demantoid (leuchtendes Smaragdgrün bis Gelbgrün ), der schwarze Melanit und der zitronengelbe Topazolith.

Fundorte der Granate sind, außer im oben erwähnten Böhmen und Südafrika, in Skandinavien, Österreich, USA, Kanada, Madagaskar, Brasilien, Australien und Japan.

Heilwirkung / Das Tragen einer Granatkette soll Rheumabeschwerden lindern.

 

Hämatit: Der Name Hämatit (Eisenglanz, Roteisenerz, Roteisenstein) oder Blutstein leitet sich vom griechischen Haima (= Blut) ab. Warum nennt man einen Stein, der in dunklen Farben wie schwarz, grauschwarz, braun-rot, eisenschwarz oder auch wie Metall glänzt, Blutstein ? Der Grund ihn so zu nennen ist das sich beim Schleifen des Steins rot färbende Schleifwasser. Daher ist er auch Grundstoff für die Herstellung von Farben. Außerdem sind dünne Hämatitblättchen rot durchscheinend.

Die Fundorte sind weltweit verteilt wie z.B. in Tschechien, England, Schweiz, Italien (Elba), Brasilien, USA, China und Neuseeland. Beeindruckend ist der Formenreichtum der Hämatitkristalle (u.a. Tafel-, Rund-, Linsen- bzw. Säulenform).

Wichtig zu wissen ist, dass mit der englischen Bezeichnung "bloodstone" also "Blutstein", der Heliotrop gemeint ist. Wie die chemische Bezeichnung Fe2O3 besagt, enthält der Hämatit Eisen. Bewahren Sie daher hämatitbesetzten Schmuck trocken auf. Es besteht sonst die Gefahr, dass der Stein Rost ansetzt.

Heilwirkung / Der Hämatit ist ein Stein, den die Menschheit nachweislich seit den alten Ägyptern und Griechen als Schmuck- oder Amulettstein verwendet. Da der beim Schleifen entstehende Staub das Kühlwasser "blutig" färbt, verehrten ihn die Ägypter als friedenbringendes "göttliches Blut". Den toten Ägyptern wurden Hämatite unter den Kopf gelegt. Auch im Grab von Tut-Ench-Amun entdeckte man wertvolle Hämatite, die als Wegbegleiter in die Ewigkeit dienten. Nicht nur den Toten sollte die Wirkung des Hämatits zu Gute kommen. Die Ägypter und Griechen verwendeten ihn als Medikament. Mit Honig vermischtes Hämatitpulver war ein Mittel gegen Augenleiden. Da der Hämatit angeblich Blutungen stillen und offene Wunden schloss, war er bis ins Mittelalter der Schutzstein der damaligen Krieger.

Eine positive Wirkung auf unser Blut wird ihm heutzutage auch noch zugeschrieben z.B. bei blutenden Wunden, Blutarmut, hohem Blutzuckerspiegel, Eisenmangel und zu niedrigem Blutdruck. Zudem soll der Hämatit auch bei Hormonschwankungen, Schlafproblemen und Schnarchen helfen. Und sogar der Psyche hilft er bei Lebensunlust und Ängsten.

 

Jadeit: Jadeit, auch Jade genannt, wird in vielen Teilen der Welt gefunden. Die Fundstätten liegen vor allem in Italien (Piemont), Myanmar (Tawmar), China (Tibet), Japan, USA (Kalifornien), Mexiko und Guatemala.

Die bekannteste Jadefarbe ist grün. Je nach Beimengung anderer Metalle entstehen auch Farbschattierungen. Durch Chrombeimengung entsteht smaragdgrüne Imperialjade, durch Mangan violette Lavendeljade oder durch Eisen werden braune bis rote Tönungen hervorgerufen.

Da viele Fundstätten in Südostasien liegen, hat die fernöstliche Lehre nach Buddha dem weißen Jadeit positive Eigenschaften in Bezug auf Lebenslust und Energie zugeschrieben. Violette Jade (Lavendeljade) soll bei Nierenleiden, Migräne, Unfruchtbarkeit und Schwangerschaftsbeschwerden lindernd wirken. Durch die Jade zugewiesene Eigenschaft, bei Nierenleiden zu helfen, haben die Süd- und Mittelamerika erobernden Spanier Jade als Lendenstein („piedra de ijada") bezeichnet.

Zur Jadegruppe zählt man auch den von Jade schwer zu unterscheidenden Nephrit, der jedoch ein eigenständiges Mineral ist.

 

Jaspis: Der Jaspis kann, da er auf allen Kontinenten zu finden ist, als Kosmopolit bezeichnet werden. Fundstätten befinden sich in Australien, Indien, Madagaskar, Südafrika, USA, Mexiko sowie in Frankreich (Dauphiné) und Deutschland. Die deutschen Lagerstätten liegen in Kandern, Löhlbach und im sächsischen St. Egidien.

Jaspis ist ein undurchsichtiger, überwiegend körniger, fein kristalliner Quarz. Die vielen Farbvarietäten ergeben sich durch Beimengungen farbgebender Spurenelemente, die auch die Musterung (geflammt, gestreift, gebändert, gefleckt) beeinflussen.

Sein Name ist auf genau diese Eigenart zurückzuführen, da die Worte "aschpu" (assyrisch), "jaschpeh" (hebräisch) und "iaspis" (griechisch) geflammt bzw. gesprenkelt bedeuten. Angeregt durch die Vielfalt der Varietäten haben sich etliche weitere spezielle Bezeichnungen für den Jaspis ergeben:

Dalmatinerjaspis (Musterung ähnelt dem Fell der Hunderasse), Landschaftsjaspis, Leopardenjaspis u.a..

Als "Heilstein" ist der Jaspis auch im Gebrauch. Die Wirkung kann je nach Farbe unterschiedlich sein. Aufgelegter roter Jaspis soll z.B. anregend auf die Sexualität und Empfängnisbereitschaft wirken. Dies ist einer der Gründe, warum ihn Inder und Indianer verehrten. Außerdem war er bei ihnen ein "Regenzauberstein", der die Ausscheidungsorgane positiv beeinflussen sollte. Bei Schlaflosigkeit soll das tägliche Tragen einer Jaspiskette, oder das bei sich Führen eines Handschmeichlers, helfen.

 

 

Karneol: Der Karneol ist eine Varietät des Chalcedon (siehe oben). Der Name Karneol leitet sich aus dem Lateinischen ab und bedeutet "fleischfarben". Gefunden wird Karneol auf der südlichen Erdhalbkugel in Ländern wie Brasilien, Uruguay, Südafrika, Madagaskar und Indien.

Als auf der Brust getragener Heilstein kann er bei Kreislaufbeschwerden und kalten Füßen positiv wirken.

 

Kyanit: Kyanit, auch Disthen genannt, wird in den Alpen (Schweiz, Österreich), Afrika (Kenia) sowie in Brasilien, Indien, USA und auch in Westaustralien gefunden.

Das Wort Kyanit ist griechischen Ursprungs und bedeutet „blau". Kyanit kommt in den Farben blau bis blassblau, grünliches blau und braun vor.

Der Name Disthen weist auf eine Eigenschaft hin, die bei diesem Mineral sehr ausgeprägt ist:

Es liegt ein großer Härteunterschied in der Längs- (4,5 nach Mohs) und in der Querrichtung (7 nach Mohs) der Kristalle vor.

Kyanit soll auf die Psyche beruhigend und entspannend wirken. Körperlich wirkt Kyanit positiv auf Sprache und Stimme. Auch bei Halsbeschwerden (z.B. Angina) soll das Mineral heilend wirken.

 

Labradorit: So wie andere Steine verdankt der Labradorit seinen Namen dem Ort, an dem er zum ersten Mal entdeckt wurde. Dies geschah 1770 auf der kanadischen Halbinsel Labrador. Weitere Lagerstätten befinden sich in Australien, USA, Russland, Finnland, Madagaskar und Mexiko.

Das Farbspiel des Labradorits reicht von farblos über gelb, grün, rot, braun und grau bis schwarz. Zeigt er ein bunt schillerndes Farbenspiel, das als „Labradorisieren" bezeichnet wird, so glänzt der Stein überwiegend metallisch in den Farben blau und grün. Am begehrtesten sind die Steine, die das ganze Spektrum bieten. Besonders eindrucksvoll sind die Spektralfarben bei dem in Finnland zu findenden Spektrolith. Durchsichtige Steine in unterschiedlichen, auch kräftigen Farben, sind seit neuerem auch im Handel.

Der Labradorit soll Herz, Kreislauf und Immunsystem positiv beeinflussen. Auch bei Rheuma, Gicht und Wetterfühligkeit soll er helfen. Die Psyche profitiert beim meditativen Betrachten auch von den Wirkungen des Labradorits. Erinnerungslücken, Misstrauen und Gefühlskälte sollen sich dadurch verringern.

 

Lapislazuli: Lapislazuli ist einer der beliebtesten Steine. Der Ursprung seines Namens ist im persischen Wort für die Farbe "blau" zu finden. Aus dem arabischen "lazaward" und dem mittellateinischen "lazulus" entstand das Wort "Lapis lazuli" (blauer Stein).

Gefunden wird Lapislazuli im Hindukusch (Afghanistan), am Baikalsee (Russland) sowie in Chile und den USA.

Für die amerikanischen Ureinwohner, Römer und Griechen umfasste dieser Stein göttliche Macht und ewiges Leben. Napoleon hatte während seiner Schlachten einen aus Lapis gefertigten Skarabäus dabei, der ihm das Überleben sichern sollte.

 

Lava: Lava, mit der Härte 5,5 nach Mohs, gehört zu den Vulkaniten. Der Name „Lava" kommt aus dem italienischen Sprachraum und bedeutet „Regenbach". Tritt bei Vulkanausbrüchen Magma mit Temperaturen von bis zu 800° Celsius aus dem Erdinnern an die Oberfläche, fließt diese als Lavastrom talwärts und erkaltet. Lava kann in den Farben schwarz, grau und braun vorliegen; begleitet von einem Fettglanz.

Die positiven Wirkungen von Lava auf Körper und Seele sind sehr umstritten. Wenn, dann soll eine Wirkung meistens in Verbindung mit anderen Steinen eintreten. Steine wie zum Beispiel der Obsidian, deren Ursprungsmaterial Lava ist, sind in ihrer wahrscheinlichen Wirkung nicht so umstritten.

 

Malachit: Der Malachit ist ein Stein mit Geschichte. Der Name wurde aufgrund der Farbe aus dem griechischen Wort malche oder moloche abgeleitet, welches für Malve steht.

Malachitpulver diente im alten Ägypten zum Färben der Augenlider. Im Mittelalter verwendete man das Pulver bei Koliken und als Brechmittel. Heute wird dem Malachit die Stärkung des Knochensystems zugeschrieben.

Ergiebige Fundstätten im Ural lieferten Anfang des 19. Jahrhunderts Fundstücke bis zu 250 Tonnen. In Sankt Petersburg und Swerdlowsk wurde der Malachit kunstvoll geschliffen. Zu bewundern sind diese Kunstwerke in der Eremitage, dem Malachitsaal im Winterpalais sowie in der Isaakskathedrale (Sankt Petersburg).

 

Mondstein: In der Antike (Griechenland, Rom) diente der Mondstein dem Schutz vor Krankheiten (Fettsucht, Entzündungen, Warzen, Diabetes). Da er auch Unfruchtbarkeit, Hormonstörungen und Potenzstörungen entgegenwirken soll, wurde er in den arabischen Ländern auch als Heilmittel genutzt und war ein Zeichen für Fruchtbarkeit.

Der zur Feldspatgruppe gehörende Mondstein hat die Härte 6..6,5 nach Mohs. Die Fundstätten liegen in den USA, Brasilien, Indien, Sri Lanka und Madagaskar. Der Mondstein kommt farblos, gelb sowie orange und bläulich vor.

 

Moosachat: Zur Quarzgruppe gehörend ist der Moosachat ein durchscheinender, farbloser Chalcedon. Das "Moos" im Moosachat sind Einschlüsse aus grüner Hornblende. Liegen oxidierte Eisenbestandteile im Stein vor, können auch rote und braune Farbnuancen entstehen.

Fundstätten in Colorado (USA), im Ural (Russland) sowie in China und Indien, wo besonders gute Qualitäten gefunden werden, sind bekannt.

Der Moosachat hilft im Zeichen des Steinbocks dem Träger dabei, Leichtsinn und Wagemut unbeschadet zu überstehen.

 

Obsidian: Wie Sodalith und Chalcedon gehört der Obsidian zum Sternzeichen "Schütze" und soll den Realitätssinn steigern. Zudem ist er Bindeglied zwischen Pessimismus und Optimismus.

Ursprungsmaterial von Obsidian ist Lava, die an der Erdoberfläche rasch erkaltet ist. Fundstätten liegen in Italien, Griechenland, Island und Mexiko. Wegen seiner scharfen Bruchkanten fertigte man in der Steinzeit Waffen und andere Geräte aus Obsidian.

Durch Einschlüsse von Cristobalit, wird aus herkömmlichem Obsidian der sogenannte Schneeflockenobsidian.

Erste Funde des Cristobalits wurden in Mexiko gemacht. Außer in Verbindung mit Obsidian findet man den Cristobalit auch als Überzug auf Hämatit.

 

Onix: In der griechischen wie römischen Antike war der Onix ein Symbol der Liebe und einer der wichtigsten Steine überhaupt: Er soll vor negativen Einflüssen schützen und das Selbstbewusstsein stärken.

Da das Wort Onix im griechischen "Fingernagel" bedeutet, soll das Abtupfen mit Onixessenz gegen brüchige Nägel helfen. Auch wenn Sie "wetterfühlig" sind und leicht frösteln, kann das Tragen einer Onixkette helfen.

 

Peridot: Der Peridot ist durchsichtig und bräunlich, gelbgrün oder olivgrün gefärbt. Er wird auch Chrysolith oder wegen seiner olivgrünen Farbe Olivin genannt.

Heutige Fundstätten liegen in Norwegen (nördlich von Bergen), China, Pakistan, Sri Lanka, Kenia, Tansania, Südafrika, USA (Arizona), Brasilien (Minas Gerais) und Mexiko. Vor ca. 3500 Jahren lag die wichtigste Fundstätte im Roten Meer auf der Insel Zebiger. Nach Jahrhunderten wiederentdeckt, wurde diese Lagerstätte im 20. Jahrhundert endgültig ausgebeutet. Aus diesem Fundort stammt auch der größte geschliffene Peridot mit einem Gewicht von 310 Karat. Eine der seltensten und wenig ergiebigsten Lagerstätten war ein 1749 in Russland niedergegangener Meteorit, in dem einige Peridotsteine gefunden und auch geschliffen wurden.

Nach Mitteleuropa kam der Peridot durch die Kreuzfahrer, wo er überwiegend im kirchlichen Bereich Verwendung fand. Im Zeitalter des Barock war er der favorisierte Stein.

Im Sternzeichen Fische geborene Menschen sollen mit Hilfe des Peridot in komplizierten Verhandlungen leichter Kompromisse finden.

 

Prehnit: Der gelblichgrün bis bräunlichgelbe Prehnit wird in Schottland, China, Australien, Südafrika und den USA gefunden. Namensgeber ist ein holländischer Oberst.

 

Rauchquarz: Der Name des Rauchquarz rührt von seiner rauchigen Farbe her. Er kommt in den Farbfacetten braun bis fast schwarz vor. Die sehr dunkel gefärbten Steine heißen Morion. Häufig vorkommende Einschlüsse im Rauchquarz sind sogenannte Rutilnadeln. In der bis 10 reichenden Mohs'schen Härteskala liegt der Rauchquarz auf Stufe 7. Diese Härte hat dem Quarz (slawisch: Quarz = hart) seinen Namen gegeben. Fundstätten liegen in Schottland, Russland, Schweiz, Madagaskar, Brasilien sowie im US-Bundesstaat Maine.

Bei den Sternzeichen wird der Rauchquarz der Jungfrau zugeordnet. Er soll innere Blockaden lösen und er unterstützt zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Er hilft somit, den Weg aus der Dunkelheit zu finden.

 

Rosenquarz: Rosenquarz, ein Stein des Monats Januar, galt im alten Rom und in Griechenland als Geschenk der Götter Amor und Eros an die Menschen. Er sollte Ihnen die Kraft der Liebe, der Versöhnung und des Vertrauens näher bringen.

Rosenquarz soll auch bei Beschwerden im Hals- und Schulterbereich positiv wirken.

Die Namensgebung des Rosenquarz dürfte eindeutig auf die rosenähnliche Farbe zurückzuführen sein. Fundstätten sind in Brasilien (Minas Gerais), Madagaskar, Kenia, Namibia, USA (Kalifornien). Heimische Fundorte, die früher eine Bedeutung hatten, lagen in Bayern (Zwiesel, Bodenmais, Arnbrück). Österreichische Lagerstätten befinden sich in Kärnten und in der Steiermark.

 

Serpentin: Der Serpentin kommt in den Farben grün oder gelblich vor. Das lateinische Wort für Schlange hat diesem Stein den Namen gegeben. Gefunden wird der Serpentin in Neuseeland, Afghanistan, den USA und China.

Es gibt verschiedene Serpentintypen:

  • Williamsit / ölgrüner Serpentin mit schwarzen Einschlüssen
  • Connemara / mit Marmor verwachsener Serpentin
  • Bowenit / apfelgrüner Serpentin mit hellen Flecken

 

Sodalith: Der Sodalith wird heute überwiegend in Kanada (Ontario), Brasilien (Bahia), Namibia und China gefunden. Europäische Fundorte sind in Frankreich (Auvergne), Rumänien (Siebenbürgen) und Russland (Ural). Auch in Deutschland gibt es Fundstätten in der Eifel (Laacher See).

Die weißen Adern, die den Sodalith durchziehen, sind Einlagerungen aus Calcit. Der hohe Natriumgehalt des Sodaliths (engl.: Sodium = Natrium) ist Ursprung seines Namens.

In der Antike verehrten die griechischen Künstler den Sodalith als heiligen Stein. Er sollte positiv auf die musischen Kräfte und die Fantasie wirken.

Bei Ängsten und Schuldgefühlen soll der Sodalith Abhilfe schaffen, wenn dieser nachts unter das Kopfkissen gelegt wird. Vielleicht hilft es.

 

Tansanit: Der Tansanit gehört zur Zoisitgruppe. Die ersten Funde dieses Minerals wurden 1967 im Norden Tansanias (Arusha) gemacht. Wegen der hohen Transparenz ist der Tansanit als Schmuckstein sehr beliebt. Große Exemplare mit mehreren Karat sind häufig. Tansanite in guten Farbqualitäten wie saphirblau, lila und amethystfarben werden in Arusha gefunden. Auch die Mehrfarbigkeit (Pleochroismus) in den Farben dunkelblau, grün-gelb und rot-violett ist eine auffällige Eigenschaft des Tansanits. Je größer der Stein, desto intensiver wird die Färbung.

Die in Pakistan lagernden Steine sind von minderer Qualität, da sie nur eine sehr schwache Farbsättigung vorweisen können.

 

Tigerauge: Das Tigerauge gehört, ebenso wie Katzenauge und Falkenauge, zur Quarzgruppe. Eiseneinlagerungen sind Ursache der goldgelben Farbe. Die im Tigerauge vorhandenen gebogenen und geknickten Fasern bewirken die uns vertraute Streifung. Besonders im Cabochonschliff ist der namensgebende Effekt besonders gut zu sehen. Das Tigerauge wird zusammen mit dem Falkenauge gefunden. Fundorte sind in China, Indien, Australien, Myanmar, Südafrika, Ukraine und die USA.

Das Tigerauge soll sich positiv auf die Atmungsorgane, Bandscheiben, Stoffwechselstörungen, Motorikstörungen und übersensible Nerven auswirken. Psychische Beeinträchtigungen wie Depressionen und Entscheidungslosigkeit soll das Tigerauge heilen.

 

Türkis: Der Türkis wird u.a. in den USA, Mexiko, Iran, China und Israel gefunden. Für die Indianer stellt der Türkis eine unmittelbare Verbindung zum Himmel dar.

 

Turmalin: Wie fast alle Steine hat auch der Turmalin eine Geschichte. Ursprung des Wortes Turmalin ist das singhalesische "turamali". Hiermit bezeichneten die Singhalesen die Farbvielfalt dieser Kristallgruppe. Das Farbspektrum reicht von farblos über rote Nuancen, braun, gelb, blau, grün und schwarz bis zur Mehrfarbigkeit. Diese Eigenschaft hat früher und auch heute noch zu Verwechslungen mit anderen Steinen geführt. So wird ein roter Turmalin wie der Rubellit leicht mit dem Rubin verwechselt.

In der Antike waren Turmaline auch schon bekannt wurden jedoch, bedingt durch die Vielfarbigkeit, meistens mit anderen Steinen verwechselt. Zauberkräfte wurden ihnen wegen ihrer piezoelektrischen Eigenschaft zugesprochen.

Anfang des 18. Jahrhunderts brachten Holländer die ersten Turmaline aus Ostindien nach Europa. Die durch Reiben oder Erwärmen der Turmaline entstehende elektrische Ladung der Steine, machten sich die Holländer zu Nutze. Mit den aufgeladenen Steinen konnten sie Asche aus den Tiefen ihrer Pfeifen ziehen und nannten sie daher "Aschentrekker".

So vielfältig die Farben des Turmalin, so unterschiedlich sind auch seine Formen. Turmaline findet man als Nadeln eingewachsen in anderen Steinen und als einzelne Kristalle, die mehrere Kilogramm erreichen können.

Schörl ist ein schwarzer Turmalin und verdankt seinen Namen der Bergmannssprache, in der diese Bezeichnung für "schwarzes Erz" verwendet wird. Dank Eisenbeimengung ist diese Turmalinvariante schwarz und kommt als Nadelform in anderen Mineralien wie Quarz und Granat vor.

 

Unakit: Unakit ist ein Gestein aus Granit. Es ist undurchsichtig mit den Hauptbestandteilen: Feldspat, Quarz und Epidot (grünlich).

 

Verdit: Der Verdit kommt in den Farben dunkel- bis hellgrün vor. Er ist ein durchscheinend bis undurchsichtiges Serpentingestein und oft fleckig. Seine Härte nach Mohs beträgt ca. 3. Verarbeitet wird er zu Schmuck und Skulpturen.

 


 

Wissenswertes über Perlen   ... zurück zur Übersicht

 

 

Das Wort "Perle": Der Ursprung des lateinischen Wortes für Perle "perla", liegt sehr wahrscheinlich in den Worten "perula" (kleine Birne) und "perna" (Muschel). An diesen vermutlichen Stammworten ist zu ersehen, dass die Formen der damals begehrten Perlen nicht vollkommen rund waren. So wie der Steinliebhaber die Einschlüsse begrüßt, sollte er den natürlichen Formen der Perlen ebenso positiv gegenüber stehen.

 

Religion und Perlen: Auch in den Religionen hat die Perle ihren festen Platz. Für König Salomon waren Perlen das Symbol für Weisheit und Reinheit. Perlen sind neben anderen Edelsteinen auf sakralen Geräten und Messgewändern zu finden. Ursache war die, für kirchlich Verantwortliche, "unberührte" Entstehung der Perle in der Muschel, welche mit der unbefleckten Empfängnis Marias gleichgesetzt wurde.

 

Sagenhaftes über Perlen: Perlen werden seit Jahrtausenden von den Menschen geschätzt und verehrt. Somit ranken sich viele Sagen und Legenden um die Entstehung und Symbolik der Perlen.

Weit verbreitet ist die Verbindung von Perlen und Tränen. Sie reicht von den Reuetränen Evas über den Sündenfall bis zu den Freudentränen der Braut bei der Hochzeit. Evas Tränen sollen der mohammedanischen Legende nach Ursprung der Perle sein.

Eine der romantischsten Geschichten ist folgende: Vom Himmel fallender Tau wird bei Mondschein an der Meeresoberfläche von einer Muschel aufgenommen. Diese wandelt den himmlischen Tau in eine Perle um.

Heutzutage ist z.B. Perlschmuck in Japan der obligatorische Hochzeitsschmuck und das ist wahrhaft ein Grund der Freude.

 

Medizin und Perlen: Seit dem Altertum wird den Perlen eine medizinische Wirkung zugeschrieben. Überwiegend Perlen minderer Qualität wurden zu Pulver gemahlen und sollten gegen die unterschiedlichsten Krankheiten wirken. Umstritten ist, ob die Wirkstoffe des Perlenpulvers (Calciumcarbonat, Mangan und Natrium), vom Körper aufgenommen werden können. Perlenmilch aus Flussperlen sollte speziell gegen Augenleiden wirken und auch den Charakter stärken sowie fröhlich machen.

Perlmedizin wurde überwiegend in Nagasaki (Japan) hergestellt. In Japan und China wird diese auch heute noch traditionell bei Entzündungen, Fieber, Augenkrankheiten, Erkältungen usw. verwendet.

 

Pflegetipps für Perlschmuck:

Um die Schönheit und Ausstrahlungskraft Ihrer Perlenkette zu erhalten, sollten Sie die folgenden Hinweise beachten:

Schützen Sie die Perlen weitgehend vor übermäßiger Hitze und Sonneneinstrahlung. Es besteht die Gefahr des Ausbleichens und Austrocknens. Also beim Sonnenbaden bitte die Perlenkette ablegen.

Chemikalien wie Kosmetika, Parfüm und Haarspray greifen die Perloberfläche an. Auch starkes Schwitzen mag die Perle nicht. Sollte die Perlenkette diesen Einflüssen ausgesetzt worden sein, reinigen Sie diese bitte mit einem sanften Spülmittel und einem weichen Tuch.

Hat die Perlenkette Ihnen auf Festlichkeiten zu mehr Glanz verholfen, danken Sie es ihr mit etwas Pflege.

 

Keshiperlen: So wie die ursprünglich entstandenen Natur- oder Orientperlen, sind Keshiperlen auch fast Naturprodukte. Jedoch ist bei Keshiperlen letztendlich der Mensch die Ursache ihrer Entwicklung.

 

Gründe für ihre Entstehung sind nämlich Unregelmäßigkeiten bei der Perlenzucht:

1. Gelangen beim Einführen des Kerns Fremdkörper, wie Muschelsplitter, in die Muschel, so bildet sich eine Keshiperle.

2. Macht sich ein Gewebestück, das mit dem Kern eingepflanzt wird, selbstständig, entsteht aus demselben eine Keshiperle.

3. Wird der eingesetzte Kern von der Muschel ausgestoßen verbleibt das Gewebe in ihr und es ist die Grundlage für eine Keshiperle gelegt.

 

Genauso wie Naturperlen haben Keshiperlen ein herrliches Lüster.

 

Perlmutt: Perlmutt, ist der innere Teil der aus drei Schichten bestehenden Muschelschale von Akoya- und Süßwasserperlen. Es besteht aus winzigen sechseckigen Aragonitplättchen, die von einem dünnen Conchynfilm zusammengekittet werden. Das auf das Perlmutt fallende Licht, wird an den mikroskopisch kleinen Aragonitplättchen (0,0004..0,0006 mm) und an dem hauchdünnen Conchynfilm gespiegelt bzw. gebeugt. Dadurch entsteht das Irisieren oder Schimmern, manchmal in verschiedenen Farben, des Perlmutt. Im Fachjargon heißt dieser Effekt Lüster. Bei Akoya-, Südsee-, Keshi-, Süßwasserperlen etc. ist das Lüster ein wertbestimmendes Merkmal.

Um die Schönheit und Ausstrahlungskraft von Perlmutt zu erhalten, schützen Sie dieses weitgehend vor übermäßiger Hitze und Sonneneinstrahlung. Es besteht die Gefahr des Ausbleichens und Austrocknens. Beim Sonnenbaden legen Sie bitte die Kette ab.

Chemikalien wie Kosmetika, Parfüm und Haarspray greifen Perlmutt an. Auch starkes Schwitzen mag die Perle nicht. Sollte Perlmutt diesen Einflüssen ausgesetzt worden sein, reinigen Sie es bitte mit einem sanften Spülmittel und einem weichen Tuch. Hat Perlmutt Ihnen auf Festlichkeiten zu mehr Glanz verholfen, danken Sie es ihm mit etwas Pflege.

 

 

 


 

Wissenswertes über Lavasand   ... zurück zur Übersicht

 

> Lavagestein, dass durch eruptiertes Magma entstanden ist, wird durch Verwitterung (z.B. Meeresbrandung) im Laufe der Zeit zu feinem schwarzen Sand zermahlen. Die in diesem Sand enthaltenen Quarze geben dem Lavasand ein glitzerndes Moment.

Lava, die bei einer sehr schnellen Abkühlung im Wasser erkaltet, wird als Kissenlava bezeichnet. Die Bezeichnung leitet sich von der Ausformung in runde, elliptische oder schlauchartige Strukturen ab.

Lavasand steht für die Kraft der Elemente Feuer und Wasser und fasziniert durch Sinnlichkeit und Eleganz.

 


 

Wissenswertes über Bernstein   ... zurück zur Übersicht

 

> Bernstein ist nicht wie der Name sagt ein "Stein" oder Mineral. Er besteht aus in 50 Millionen Jahren versteinertem Harz. Die nächstgelegenen Bernsteinfundstätten liegen an der deutschen Ostseeküste sowie an den Küsten der angrenzenden Staaten (Polen, Baltikum). Außereuropäische Vorkommen werden in Kanada, dem atlantischen Bereich der USA, der Dominikanischen Republik und in Myanmar (Birma) genutzt.

Bernstein wird in vielen Farben gefunden. Die Skala reicht von weiß, gelb, farblos über braun bis schwarz. Seltene Fundstücke sind blau oder rötlich. Beliebt sind auch Einschlüsse im Bernstein. Insekten, Samen und andere kleine Teile, die in den riesigen Nadelwäldern vor Urzeiten vorlagen, sind im Bernstein eingeschlossen.

Eigenschaften von Bernstein sind seine geringe Härte (2..2,5 nach Mohs) und eine leichte Brennbarkeit (daher der Name: Niederdeutsch "Bernen" steht für "Brennen"). Bernstein entwickelt bei Reibung Elektrizität, so dass er bei den Griechen "Elektron" genannt wurde.

 


 

Wissenswertes über Mammut-Elfenbein   ... zurück zur Übersicht

 

Von je her verband man Elfenbein mit den Stoßzähnen des Elefanten. Da seit 1989 dieses Elfenbein nicht mehr gehandelt werden darf, besann man sich auf ähnliche Materialen wie die Zähne von Walross, Wildschwein, Flusspferd und die Stoßzähne des ausgestorbenen Mammuts.

Das am besten erhaltene Mammutelfenbein findet man in den tiefgefrorenen Böden der polaren Permafrostzone von Sibirien über Alaska bis Kanada.

Die Stoßzähne können mehr als 100 kg schwer und über 3 Meter lang sein. Bedingt durch die mehr als 10.000 Jahre währende Lagerung im gefrorenen Boden ist ein Großteil des gefundenen Materials rissig und durch natürliche, im Boden vorhandene Substanzen, verfärbt.

Das Washingtoner Artenschutzübereinkommen erlaubt den Handel von Mammutelfenbein.

 


 

Wissenswertes über Korallen   ... zurück zur Übersicht

 

> Korallen werden seit Jahrtausenden zu beliebten und begehrten Schmuckstücken verarbeitet. Sie sind keine Steine bzw. Mineralien sondern organischen Ursprungs:

Korallentierchen sind sehr kleine im Meer lebende Polypen, die mit ihren Fußscheiben ein Kalkgerüst bilden, auf und in dem sie leben. Aus diesen können Korallenriffe und Koralleninseln entstehen. Fossile Korallenbauten und -kalke sind aus verschiedenen geologischen Formationen, z.B. in den Alpen, bekannt.

Zu finden sind Korallen in Meerestiefen bis 300 Meter. Lebensräume finden sich im Mittelmeer, Golf von Biscaya, Kanarische Inseln, Japan, Nordaustralien und im Malayischen Archipel.

Korallen sind wie andere organische "Schmucksteine" (Bernstein und Perlen) sehr weich. Die Härte nach Mohs beträgt nur ca. 3 - 4. Dementsprechend sollten Korallen nicht starker mechanischer Beanspruchung sowie Hitze, Säuren und heißen Bädern ausgesetzt werden.

 

Bevorzugte Korallenfarben sind rot, rosa, lachsrosa und weiß. Es werden aber auch blaue und schwarze Korallen gefunden.

Korallen sollen bei seelischen Problemen (Depressionen usw.) positiv wirken. Auch das Verlangen eine Partnerschaft einzugehen kann durch Korallen gefördert werden.

 

  


 

Wissenswertes über Meeresaugen   ... zurück zur Übersicht

 

> Der wissenschaftliche Ausdruck für Meeresaugen lautet "Operculum". Dieser kalkige Deckel sitzt bei Meeresschnecken am Fuß und wird zum Verschließen ihres Gehäuses verwendet, wenn sie sich bei Gefahr oder in Ruhephasen (z.B. bei Ebbe) darin zurückziehen. Er wird auch als "Verschlussstein" bezeichnet, da es sich bei diesem Kalk, um eine mit besonderer Struktur auskristallisierte Form von Aragonit handelt. Aragonit hat nach Mohs eine Härte von 4 bis 4,5.

Die Meeresaugen weisen die typische Spiralform auf, die immer wieder individuell ausgeprägt in Erscheinung tritt. Sie sind an vielen Stränden der Welt zu finden. Meeresaugen gelten als ein Symbol für Weisheit und Entwicklung.

 


 

Monatssteine   ... zurück zur Übersicht

 

Monat Hauptsteine weitere Steine
Januar Granat, Rosenquarz, Opal Hyazinth
Februar Amethyst, Onix Saphir, Türkis
März Aquamarin, Jaspis Heliotrop, Turmalin
April Diamant, Bergkristall Saphir, Zirkon
Mai Smaragd, Chrysopras grüner Beryll, Opal
Juni Perle, Mondstein Chalcedon, Tigerauge
Juli Rubin, Karneol, Opal  
August Peridot, Aventurin Onix, Bergkristall
September Saphir, Lapislazuli Chrysolith, Chrysoberyll
Oktober Turmalin, Opal Aquamarin
November Topas, Tigerauge Citrin
Dezember Zirkon, Türkis Chrysopras

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 


 

Tierkreissteine   ... zurück zur Übersicht 

 

Tierkreis

Geburtsdaten

Glückssteine

Widder

21.03. - 20.04.

Diamant, Blutstein, Amethyst, Karneol, Granat, Rubin

Stier

21.04. - 20.05.

Saphir, Karneol, Rosenquarz, Achat, Smaragd, Turmalin

Zwillinge

21.05. - 21.06.

Chalcedon, Goldberyll, Goldtopas, Tigerauge, Karneol, Achat, Aquamarin, Edeltopas

Krebs

22.06. - 22.07.

Smaragd, Chrysopras, Aventurin, Opal, Perle, Mondstein

Löwe

23.07. - 23.08.

Rubin, Bergkristall, Goldtopas, Tigerauge, Bernstein, Chrysoberyll, Diamant

Jungfrau

24.08. - 23.09.

Topas, Jaspis, Karneol, gelber Achat, gelber Saphir

Waage

24.09. - 23.10.

Aquamarin, Topas, Opal, Koralle, Lapislazuli

Skorpion

24.10. - 22.11.

Granat, Karneol, Sard-Onix, Topas, Turmalin

Schütze

23.11. - 21.12.

Türkis, Saphirquarz, Chalcedon, Topas, Chrysolith, Saphir, Lapislazuli

Steinbock

22.12. - 20.01.

Onix, Chrysopras, Rubin, Katzenauge, Malachit

Wassermann

21.01. - 19.02.

Amethyst, Türkis, Granat, Zirkon, Aquamarin

Fische

20.02. - 20.03.

Koralle, Amethyst, Saphir, Chrysolith

 

Falls Sie jetzt durch unsere Infothek neugierig geworden sind, können Sie in unserem Online-Katalog eine Vielzahl an Produkten finden, die aus den hier beschriebenen Stein- und Perlarten bestehen.

 

 

 

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